

Warum eine Cyberversicherung abschließen? – Mir passiert schon nichts!
Wir antworten darauf, dass das Internet nie schläft: Findige Cyberkriminelle sind ständig auf der Suche nach Sicherheitslücken und nehmen dabei immer häufiger kleine und mittelständische Unternehmen ins Visier. Wahrscheinlich kennen auch Sie Schreckensmeldungen von Datenklau und Datenverlust. Solche Cyberattacken richten einen erheblichen finanziellen Schaden an – bis hin zum Ruin.
Dieser Gefahr sind sich Unternehmen zunehmend bewusst, weswegen sie ihre Systeme geradezu hermetisch gegen Angriffe von außen absichern.
IT-Sicherheit braucht mehr als eine Firewall
Deswegen raten wir unseren Kunden dazu, ihre IT-Sicherheit auf etwaige Schwachstellen überprüfen zu lassen und geeignete Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen. Dazu gehört auch der Abschluss einer Cyberversicherung.
Diese Empfehlung stößt jedoch oft auf taube Ohren. Hier ein Originalton eines unserer Kunden:
„Ich verstehe nicht, warum ich eine Cyberversicherung abschließen soll. Das Thema habe ich geistig abgelegt. Ich bin technisch so gut aufgestellt, dass ich hier nichts zu befürchten habe.“
Das ist leider ein Irrglaube. Bereits ein versäumtes Update oder ein achtlos geöffneter E-Mail-Anhang kann genügen und Sie öffnen Cyberkriminellen Tür und Tor zu Ihrem unternehmenskritischen Daten. Die sich mehrenden Schreckensmeldungen zeigen, ein Restrisiko besteht immer – auch wenn Sie sich in Sachen IT-Security auf der sicheren Seite fühlen.
Besser frühzeitig eine Cyberversicherung abschließen
Kaum vorzustellen, welche Auswirkungen ein Totalausfall Ihrer IT in Folge eines Cyberangriffs für Sie, Ihre Kunden und Partner haben könnte. Neben Tausenden von Euro wegen Betriebsunterbrechung oder Schadenersatzforderungen führt eine solche Katastrophe häufig zu erheblichen Reputationseinbußen. In vielen Fällen übersteigen die Schadenersatzansprüche von Kunden die finanziellen Möglichkeiten des haftenden Unternehmers und beschwören eine Insolvenz herauf.
Tritt aufgrund eines Cyberincident die Insolvenz Ihres Unternehmens ein, wird Ihr Insolvenzverwalter sicherlich überprüfen, warum Sie eine rettende Cyberversicherung nicht haben abschließen wollen. Stößt er dabei auf Aussagen wie im Zitat oben, kann es sein, dass Sie und/oder Ihr Geschäftsführer für die Pflichtverletzung und die daraus hervorgegangenen Schäden mit Ihrem Privatvermögen haftbar gemacht werden.
Restrisiko erkennen und versichern
Meist sind es die verursachten Drittschäden, die Unternehmen nicht mehr auf die Beine kommen lassen. Sind diese auf eine Fehlentscheidung beziehungsweise Pflichtverletzung des Geschäftsführers zurückzuführen (Unterschätzen der Risikolage und Nichtabschließen einer Cyberversicherung), haftet dieser persönlich mit seinem privaten Vermögen.
Eine Cyberattacke kann teuer werden – bis hin zur Insolvenz. Das Risiko zu versichern, ist dagegen vergleichsweise günstig. Wir erklären Ihnen gerne ausführlich und persönlich, warum frühzeitig eine Cyberversicherung abschließen sinnvoll ist und wie wir Sie vor den wirtschaftlichen Folgen eines Cyberangriffs bestmöglich schützen können.
